Die Grundsätze der Berufsethik im seriösen Bestattungsgewerbe

Die Tätigkeit des seriösen Bestatters wird von hoher Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und im Besonderen gegenüber leidtragenden und trauernden Menschen geprägt. Es erfordert deshalb von den Berufsangehörigen die Anerkennung und Einhaltung strenger ethischer Normen und Verhaltensweisen.  
Zur Wahrung ehrlicher Geschäftsführung verpflichtet sich deshalb der gewissen
hafte Bestatter.:

> zur Achtung, Rücksichtnahme und Pietät im Umgang mit Verstorbenen und zu
   Würde und allergrößter Sorgfalt bei der Durchführung aller anfallenden Aufgaben -

> in besonderem Maße auf die Gefühle der Hinterbliebenen einzugehen, um
   den Lebenden einen würde- und pietätvollen Dienst erweisen zu können -

> jederzeit bereit zu sein, zu aufrichtiger, ehrlicher und menschlicher Hilfe
 
für die Angehörigen -

> zu absolutem Schweigen über alle vertraulichen Informationen über Verstorbene
   oder Hinterbliebene, die anlässlich einer Beisetzung bekannt werden -

> zu fachlich wie auch rechnerisch richtiger Erstellung von Angebot und Rechnung
  nach den Grundsätzen von Klarheit, Wahrheit und Vollständigkeit -

Wichtiger Hinweis

Die STIFTUNG WARENTEST rät ausdrücklich dazu, Bestatterpreise zu vergleichen. Preisvergleiche lohnen sich. Bei aller Trauer und Wertschätzung für den Verstorbenen.

Die Preisunterschiede sind beträchtlich und ein Vergleich widerspricht durchaus nicht der Pietät. Im Gegenteil. Gerade weil Trauer und Erschöpfung die Urteilskraft beeinträchtigen, sollte man aufmerksam die Angebote prüfen.

Quelle: STIFTUNG WARENTEST - Spezialheft Bestattung 2008